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31.01.2020

Was uns auf dem Herzen brennt?!

Vortrag über Gott und die Welt.
Trinität und Gott Vater waren Gegenstand des ersten Teils der Vortragsreihe „Was uns auf dem Herzen brennt“ von Adelheid Bieberich. Zunächst wurden die Zuhörer aufgefordert, sich mit ihren eigenen Vorstellungen von Gott auseinanderzusetzen, sich darüber  klar zu werden, dass alle Gottesbilder Gott nicht wirklich ganz erfassen können und dass sich falsche Gottesbilder trennend zwischen uns Menschen und Gott schieben.

Dann wurde die Beziehung der einzelnen Personen der Dreieinigkeit zueinander, ihre Einheit des göttlichen Wesens und die Beziehung zu Menschen und Welt erläutert. Sodann befasste sich die Referentin mit dem Vater, mit seinem Person-Sein, dem Vaterbild Gottes, seinem  Wesen als Schöpfer, seiner Transzendenz und schließlich mit der Erschaffung des Menschen nach seinem Bild und Gleichnis. Der Mensch als Spiegelbild Gottes hat die Aufgabe, den Dialog mit Gott zu pflegen, Gott gegenüber der  Schöpfung und die Schöpfung gegenüber Gott zu repräsentieren. Durch den Sündenfall kommt es zum Bruch zwischen dem Menschen und Gott und der Schöpfung, sodass der Mensch diese Aufgabe nicht mehr vollständig wahrnehmen kann. Der Mensch bedarf der Erlösung. Gott selbst schafft Abhilfe, indem er Mensch wird. Diese Aussage ist zugleich die Überleitung zum zweiten Vortrag „Was uns erlöst - Gott Sohn“.

Gott Sohn

Im zweiten Vortrag der Reihe „Was uns auf dem Herzen brennt“ befasste sich die Referentin Adelheid Bieberich mit Jesus Christus, dem Sohn Gottes, der zweiten Person der göttlichen Trinität. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Menschwerdung des gott-gleichen (nicht gott-ähnlichen) Gott-Sohnes in Jesus von Nazaret. In seiner Menschwerdung hat sich die Gottesnatur untrennbar mit der Menschennatur verbunden. Dadurch ist die Kluft zwischen Gott und dem Menschen geschlossen worden.  Die Verbindung bleibt durch Tod, Auferstehung und Himmelfahrt bestehen.  Dennoch bleiben beide Naturen unvermischt bestehen: Mensch bleibt Mensch und Gott bleibt Gott, der eine geht im anderen nicht auf. Es ist eine Liebeseinheit, keine Verschmelzungseinheit. Das hat eine große Bedeutung für unseren eigenen Tod und unsere Auferstehung. Der Mensch ist von der Sünde und dem ewigen Tod erlöst.

Der Heilige Geist

Der dritte Vortrag befasste sich mit dem Heiligen Geist, der dritten „Person“ der Dreieinigkeit, der „mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird“. Der Heilige Geist ist Initiator und Lebenskraft der Kirche. Er ist es, der uns bewegt, der uns antreibt, der „Herr ist und lebendig macht“. Damit er das tun kann, begabt der Heilige Geist die Menschen mit Charismen (Geistesgaben). Empfohlene Bibelstellen zu diesem Thema: 1Kor 12; Röm 12,7-8; Eph 4. Wer sich vom Hl. Geist leiten lässt, kann auf die “Frucht des Hl. Geistes“ (Gal 5,22-23) hoffen. Das sind Charaktereigenschaften, die wir Jesus zuordnen können und die  einen  Wachstums- und Reifungsprozess voraussetzen.

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Adelheid Bieberich

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