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Kinderkirche Pölling

Wir feiern Kinder-Kirche:
Eingeladen sind grundsätzlich alle Kinder. Die Zielgruppe in unseren Vorbereitungen ist jedoch das Alter von 3 - 9 Jahren. Ob die Eltern an der Kinder-Kirche selbst teilnehmen möchten oder in der Sonntagsmesse bleiben, dürfen sie selbst wählen.
Unser Tipp: Lassen Sie Ihr Kind entscheiden!

Wir treffen uns alle in der Kirche.
Kurz vor 10 Uhr werden die Kinder vom Team aus der Kirche abgeholt und zur Kinderkirche ins Charité begleitet. Dort findet ein Wortgottesdienst mit einem speziell für Kinder aufbereiteten Thema statt. Der Ablauf ist wiederkehrend. Es wird auf immer neue, interessante Themen rund um das Kirchenjahr eingegangen, auf die sich Kinder schon im Vorfeld freuen können.

Fast immer wird eine biblische Geschichte erzählt oder als Puppentheater vorgeführt. Gebete, Lieder, Gespräche mit den Kindern und das „VATER UNSER“ sind ein fester Bestandteil.

Hier gehen wir speziell auch auf die Kinder ein. Selbst mitreden und Fragen stellen ist hier nicht nur gestattet, sondern ausdrücklich erwünscht.

Nach ca. 30 Minuten ziehen wir wieder in die Pfarrkirche ein und präsentieren gemeinsam mit einem Lied, einem Tanz oder dem Vorlesen von Fürbitten das Thema der Kinder-Kirche. Zur Erinnerung erhalten die Kinder nach dem Gottesdienst ein kleines „Mitgebsel“.


Die Termine werden regelmäßig in der Gottesdienstordnung veröffentlicht.

Bei Interesse und Fragen zur Kinder-Kirche kann über das Pfarrbüro Kontakt mit Herrn Clemens Wrede aufgenommen werden.

PS: Wenn jemand gerne selber bei der Vorbereitung und Durchführung der Kinder-Kirche mithelfen möchte, ist er/sie jederzeit herzlich willkommen und eingeladen.

 

„Weißt du, was das größte Glück der Erde wäre?“

Im heutigen Kindergottesdienst haben sich die Kinder mit dem Thema "Glück" auseinandergesetzt. Dabei haben sie festgestellt, dass sie manche Sachen möchten, aber eigentlich schon alles haben, was sie wirklich brauchen? Was ist das???
Sie haben schon viele Spielsachen. Manches liegt in der Ecke, und sie brauchen es gar nicht. Trotzdem wollen sie noch die Puppe haben, die sie letztes Mal in der Zeitung gesehen haben oder ein Computerspiel, das ein Freund hat. Wenn die Mutter sie neu eingekleidet hat, aber in ihrer Klasse alle Markenklamotten haben, dann wollen wir die auch haben und auch Geld und Gold macht alleine nicht glücklich, wie der kleine Bär und Tiger in der Geschichte erfahren haben..

Aber was macht uns wirklich glücklich??
Wann geht es uns gut und über was freuen wir uns?

Freunde, Familie, zusammen spielen, sich gut verstehen, Unternehmungen mit der Familie, Gesundheit und der Glaube an Gott.

In den Gottesdienst haben sie dann Fürbitten und das Lied "Gottesliebe ist so wunderbar" mitgebracht.

  • Öffne unsere Augen für alle Dinge, die unser Leben reich machen.
  • Öffne unsere Ohren für alle Menschen, die unser Leben bereichern.
  • Öffne die Herzen aller Menschen für den göttlichen Willen, damit das Miteinander reicher wird.
  • Für alle Menschen, denen das Teilen schwer fällt, dass sie reicher werden, wenn sie geben.

Und nach dem Gottesdienst bekam jedes Kind ein "4-blättriges Kleeblatt" mit nach Hause.

"Oster-Detektiv"

Mit Hilfe eines „Oster-Detektivs“, der aber selber gar nicht soviel wusste, konnten ihm die Kinder bei der Bedeutung der Ostersymbole weiterhelfen. So fanden sie ein Kreuz, ein Osterei, einen Osterhasen und eine Kerze.
Wie das Volk Israel damals durch die Wüste und durch das Rote Meer hindurchzog, indem es der Feuersäule folgte, so ziehen heute die Christen in der Osternacht in die Kirche ein und folgen der brennenden Flamme der Kerze, Zeichen für den auferstandenen Christus. Und an der Kerze gibt es folgende Symbole:

  • das Kreuz,
  • die Jahreszahl und
  • das „Alpha“ und das „Omega" (erster und letzter Buchstabe des griechischen Alphabetes

Als Antwortruf auf die die folgenden Fürbitten wurde
das Halleluja „Gehtet nicht auf in den Sorgen dieser Welt" mit großer Freude gesungen.

  • Guter Gott, wir danken Dir, dass es viele Tage gibt, an denen wir uns freuen dürfen.
  • Guter Gott, wir danken Dir für das Leben, dass jetzt im Frühling in der Natur neu erwacht.
  • Guter Gott, wir danken Dir weil wir glauben dürfen, dass Du immer bei uns bist.
  • Guter Gott, lass uns die Freude der Auferstehung immer wieder aufs Neue in den kleinen Dingen zu Hause entdecken.

Verzeihung

In der Kinderkirche wurde das Thema des Tagesevangeliums "Verzeihung und Vergebung" mit Hilfe der Geschichte "Racker macht Ärger" den zahlreichen Kindern näher gebracht. In der Geschichte haben sie gehört, dass jeder mal einen Fehler machen kann. Sich dafür zu entschuldigen ist nicht einfach, aber es freut alle. Dann ist der alte Ärger vergessen und es steht alles wieder auf Anfang.

Den ersten Schritt zu tun, lieber Gott, ist so schwer.
Nach einem Streit, den ersten Schritt auf den anderen zu zu gehen und sich zu entschuldigen, das fällt sehr schwer.
Gib mir immer wieder diesen kleinen Stubs, wenn ich mal wieder zögere, dass ich diesen einen Schritt mache – auch wenn er mir noch so groß erscheint.
Denn jeder Tag, den ich mehr zögere, ist ein Tag zu viel.
Amen.

Mit dem Lied "So ist Versöhnung" brachten die Kinder Fürbitten mit in den Gottesdiesnt:

  • Lieber Gott, lass uns mit einem Lächeln um Verzeihung bitten.
  • Lieber Gott, lass uns das Wort Entschuldigung Ernst meinen, wenn wir es benutzen.
  • Lieber Gott, lass uns bei unserem Handeln auch an andere denken.
  • Lieber Gott, lass uns beim Beten des Vater unsers immer wieder daran denken, dass auch wir anderen vergeben.
  • Lieber Gott, lass uns immer wieder daran denken, dass keiner ohne Fehler ist.

Nach dem Gottesdienst bekammen alle Kinder einen "Smiley", der symbolisch den Lohn darstellt, der nach einer Verzeihung folgt.

Menschenfischer

In der Kinderkirche erfuhren die Kinder, wie Jeseus seine ersten Jünger fand. Und dann schickte Jesus diese ersten Jünger auf den See hinaus zum Fischen. Und dann geschah etwas Unglaubliches! Die Netze wurden schwerer und schwerer und ließen sich kaum noch hochziehen. Jakobus und Johannes mussten helfen. Sie waren mit ihrem Boot auch auf dem See. Fast wären den Fischern noch die Netze gerissen, aber dann waren beide Boote voll mit Fischen. Petrus wunderte sich sehr. Woher wusste dieser Jesus, dass hier um diese Zeit Fische waren? Das war kein gewöhnlicher Mensch. Wusste er alles, was er tief in seinem Herzen denkt?
Die Kinder brachten danach zum Gottesdienst Fürbitten und ein kleines Lied mit:

  • Lieber Gott, lass auch uns durch ein Lächeln zu Menschenfischern werden.
  • Lieber Gott, lass auch uns Menschenfischer werden, indem wir anderen etwas Schönes sagen.
  • Lieber Gott, lass auch uns Menschenfischer werden, indem wir anderen Mut machen.
  • Lieber Gott, lass auch uns Menschenfischer werden, indem wir anderen helfen.
  • Lieber Gott, lass auch uns Menschenfischer werden, indem wir anderen von Gott erzählen.

Unterwegs zur Krippe

In der Kinderkirche wurden die zahlreichen Kinder mit Gebeten und Liedern, wie "Kommet ihr Hirten" oder "Stern über Bethlehem", auf den Weg nach Weihnachten mitgenommen. In Begleitung einer kleinen Instrumentalgruppe brachten die Kinder das Lied "Stern über Bethlehem" in den Pfarrgottesdienst mit und die Kirchenbesucher wurden sogar zum Mitsingen eingeladen. 

Gottesdienstzeiten

Pfarrkirche St. Martin, Pölling
Samstag: 19.00 Uhr (Sommer), 18.00 Uhr (Winter)
Sonntag: 10.00 Uhr

Filialkirche St. Walburga, Holzheim
Sonntag 8.30 Uhr

Wallfahrtskapelle, Rittershof
Freitag 18:00 Uhr

Pfarrei:Pölling, St. Martin
Adresse Pfarrbüro:Katholisches Pfarramt
St.-Martin-Straße 11
92318 Neumarkt
Telefon:0918131635
Fax:09181460264
E-Mail:poelling@bistum-eichstaett.de
Internet:https://poelling.bistum-eichstaett.de